Victor-Schulte-Straße

Da gibt es doch allen ernstes Menschen, die sich über die Hinterlassenschaften von Hunden aufregen. Die unter anderem als Tretminen bezeichneten Endprodukte eines Canis lupus familiaris, haben aber die Eigenschaft, dass sie biologisch abbaubar sind. In der Regel werden diese Häufchen dann einfach zersetzt oder vom Regen aufgeweicht und weggespült. Nun aber zu den Hinterlassenschaften des juvenilen Homo Sapiens

Diese besagten Hinterlassenschaften werden nur leider nicht einfach vom Regen weggespült. Die Victor-Schulte-Straße ist ein gelungenes Beispiel. Sie dient als kürzeste Verbindung von Schule und Nahrungsbeschaffungsquelle, hier auch als Netto-Markt bekannt. Zu den von hinterlassenschaftenfreien Zeiten, auch Ferien genannt, konnte man die Spuren kaum erkennen, obwohl geübte Blicke über den Zaun das ein oder andere an Unrat hätten entdecken können. Seit aber diese schöne Zeit vorbei ist, ist die Victor-Schulte-Straße einfach nur übelst verdreckt. Überall liegt der Verpackungsmüll rum und ich wundere mich immer, was man alles in so kurzer Zeit, die man für den Weg braucht, alles essen kann. Obwohl auch einiges eben nicht gegessen wird, sondern als Biomüll auf der Straße landet (von dem ich meinen Hund immer regelmäßig wegziehen darf). Die Jugendlichen machen sich nicht einmal die Mühe, es irgendwo an die Seite zu schmeißen, es wird gnadenlos auf den Weg geworfen.

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